Matcha: Der antioxidative Super-Tee aus Japan

Allgemeines zu Matcha 

Tee oder Kaffee? Bei dieser Frage scheint es häufig nur eine Antwort zu geben. Wenn du dich eher zum Typ Tee zählst, dann bist du hier genau richtig. Als Koffein-Liebhaber bist du aber sowohl hier als auch bei unserem Artikel über Guarana gut aufgehoben.

Tee gehört zu den weltweit am meisten konsumierten Getränken. Matcha, eine Art pulverisierter Grüntee, hat seine Bekanntheit und Beliebtheit in den vergangenen Jahren erheblich gesteigert. Was hat es mit dem Tee aus Japan auf sich?

Das Wort “Matcha” ist japanisch und bedeutet übersetzt gemahlener Tee. Ursprünglich stammt der Pulvertree allerdings aus China. Hier wurde Matcha in buddhistischen Klöstern hergestellt und galt bereits in der traditionellen chinesischen Medizin als Heilmittel. Mittlerweile ist Matcha in Japan populärer. 

Das Verfahren, um Matcha herzustellen, ist aufwändig: Das Teepulver wird dabei aus den Blättern der Teepflanze gewonnen, die unter bestimmten Bedingungen mit etwa 90 % Schatten angebaut wird. Im Vergleich zu klassischen Grünen Tee wird Matcha als Pulver aus ganzen Blättern konsumiert. Das Pulver wird dazu in Wasser aufgelöst. Das Teeblatt kann somit im Ganzen genossen werden und man kommt in den Genuss aller enthaltenen Inhaltsstoffe. 

Nährwerte von Matcha

Die angegebenen Nährwerte beziehen sich auf 100 Gramm.

Nährwerte

g/100 g

Kohlenhydrate

39,5 g

Protein

29,6 g

Fett

5,3 g

Ballaststoffe 

38,5 g

Koffein

3,2 g

Vitamin C

60 mg

Wie gesund Matcha für Sportler ist

Warum gilt Grüner Tee, insbesondere Matcha, für gesundheitsfördernd und welche Vorteile bietet der Tee? Viele verschiedene Studien haben herausgefunden, dass in Matcha besonders viele antioxidative und entzündungshemmende Stoffe vorliegen. 

Hervorzuheben sind dabei vor allem die sogenannten Catechine, die zur Gruppe der Polyphenole gehören. Polyphenole wiederum gelten als außergewöhnlich starke Antioxidantien, deren Wirkung mit der von Vitaminen vergleichbar ist. 

Catechine sind in vielen Nahrungsmitteln enthalten, darunter in Obst (z.B. Äpfel, Blaubeeren, Stachelbeeren, Traubenkerne, Kiwi, Erdbeeren), Rotwein, Bier, Kakao, Schokolade und in Grünem Tee. Matcha ist jedoch die reichste Quelle. 

Wissenschaftler der Universität Colorado haben herausgefunden, dass die Konzentration von Epigallocatechingallat (EGCG) in Matcha 137-mal höher ist als in einem Beuteltee. 

Aus Tee gewonnen Catechine zeigen einer hervorragende antioxidative Aktivität, da sie die Fähigkeit besitzen, freie Radikale zu neutralisieren. Das Ungleichgewicht zwischen Oxidantien und Antioxidantien kann oxidativen Stress verursachen, der wiederum zu Zellschäden führt. Catechine bekämpfen Bakterien, Pilze und Viren und stärken so das Immunsystem.

Phenolische Verbindungen wie die Catechine kommen natürlicherweise in den Blättern von Camellia sinensis vor. Matcha wird aus den Blättern dieser Teesorte gewonnen und kann daher als eine Hauptquelle für Catechine in der täglichen Ernährung bezeichnet werden.

Es gibt weitere Stoffe in diesem grünen Tee, die eine ähnliche Wirkung zeigen:

  • Phenolsäuren sind sekundäre Pflanzenstoffe, die sich ebenfalls durch ein hohes antioxidatives und entzündungshemmendes Potenzial auszeichnen. In Studien wurde berichtet, dass sie außerdem das Wachstum von Krebszellen hemmen und Metastasenbildung verhindern können.
  • Rutin als eine polyphenolische Verbindung gilt als ein starkes Antioxidans. Seine synergistische Wechselwirkung mit Ascorbinsäure kann die Schutzwirkung beider Substanzen im Herz-Kreislauf-System verstärken und die Blutgefäße stärken. Es besitzt auch antidiabetische und entzündungshemmende Eigenschaften.

  • Quercetin ist ein sekundärer Pflanzenstoff mit antioxidativer und neuroprotektiver Aktivität

  • Chlorophyll: Da Matcha-Tee im Schatten angebaut wird, hat er einen erhöhten Chlorophyllgehalt. Dieser ist für seine einzigartige lebendige Farbe verantwortlich. Chlorophyll weist ebenfalls eine starke antioxidative und entzündungshemmende Wirkung auf. 

  • Der Koffeingehalt ist im Vergleich zu herkömmlichen Grünen Tees sehr hoch. Das verleiht Matcha sein einzigartiges Aroma. Koffein ist aber nicht nur für den einzigartigen Geschmack von Matcha zuständig, es ist ebenso ein starkes Antioxidans. In regelmäßigen Dosen kann Koffein anhaltenden oxidativen Stress reduzieren. Darüber zeigt es eine entzündungshemmende Wirkung.

  • Vitamin C kommt in Matcha doppelt so viel vor wie in Grünem Tee (1,63–3,98 mg/g). Vitamin C gilt als starkes exogenes Antioxidants und stärkt in dieser Eigenschaft das Immunsystem des Körpers.

Weitere positive Wirkungen für Sportler

Die in Matcha enthaltenen Catechine sind aber nicht nur wegen ihrer antioxidativen Wirkung interessant:

Es gibt weitere Untersuchungen, die allerdings noch nicht vollständig abgeschlossen sind, nach denen die Catechine in Matcha-Tee unter anderem die Krebstherapie- sowie prävention unterstützen kann. Die in Matcha enthaltenen EGCG-Catechine sollen außerdem dem Herzen und dem Kreislaufsystem zugute kommen, das Schlaganfall-Risiko minimieren und Osteoporose vorbeugen können.

Ein weiterer Bestandteil von Matcha ist L-Theanin. Die Aminosäure kommt häufig in Tee und Pilzen vor. Aminosäuren können Proteine bilden, die für die Produktion von Insulin, Adrenalin und Neurotransmittern entscheidend sind. Sie unterstützen zudem die Zellregeneration und helfen beim Aufbau von Muskelmasse. 

Eine im American Journal of Clinical Nutrition veröffentlichte Studie zeigt, wie Matcha-Tee die Aufmerksamkeit verbessert und hilft, sich besser auf Aufgaben zu konzentrieren. Bei dieser Studie haben Probanden, die innerhalb von eineinhalb Stunden zwei oder drei Tassen grünen Tee getrunken hatten, bessere Ergebnisse bei einer Lernübung erzielt als Testpersonen, die mit einem Placebo-Getränk behandelt wurden.

Wie zahlreiche amerikanische und australische Studien gezeigt haben, wirkt sich L-Theanin in Verbindung mit Koffein – beide sind wie beschrieben in Matcha enthalten – zudem positiv auf kognitive Funktionen, Konzentration und Stimmung aus.

L-Theanin mildert teilweise die anregende Wirkung von Koffein und senkt den Blutdruck. Infolgedessen – das haben wiederum Studien der Universität Newcastle bewiesen – fühlen wir uns nach dem Genuss einer Tasse Matcha energiegeladener, aber auch weniger nervös.

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